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  • #795
    Jule und Tim
    Teilnehmer

    Wir müssen jetzt die Fenster bestellen. Der Planer sagt, wir haben drei Optionen: komplett ohne Sprossen, Sprossen im Scheibenzwischenraum oder die Wiener Sprosse mit Auflegern außen und innen. Uns gefällt die Optik von älteren Häusern, aber Tim sagt, das sieht im Neubau nach Landhaus-Kitsch aus. Der Aufpreis liegt bei etwa 90 Euro pro Fenster für die Wiener Sprosse.

    Wie wirkt das nach ein paar Jahren, hat das jemand? Und wie ist das mit Putzen?

    #796
    Katharina Voss
    Teilnehmer

    Echte glasteilende Sprossen sind teuer und schlechter beim Wärmeschutz, weil jede Teilscheibe einen eigenen Randverbund hat. Die Wiener Sprosse ist optisch die beste Lösung, wenn man den Look will, außen und innen liegt ein Profil auf und dazwischen sitzt ein Abstandhalter. Nachteil beim Putzen: mehr Kanten. Bei Landhaus-Look rate ich Kunden zu schmalen Sprossen, so um die 18 bis 26 mm, breite wirken schwer. Und das Raster muss zur Fensterproportion passen, bei hohem Format eher zwei mal drei Felder als vier mal vier.

    #797
    Rolf Baumann
    Teilnehmer

    Sprossen im Neubau sind Geschmackssache, aber ich bin dagegen. Man verbaut sich die Aussicht und beim Putzen verflucht man sich. Wenn ihr einen Garten habt, wollt ihr durch die Scheibe gucken. Wer Landhaus will, soll Landhaus bauen.

    #798
    Lukas
    Teilnehmer

    Fotografisch: im Gegenlicht werfen Sprossen Linien in den Raum, das kann super aussehen. Aber beim Blick nach draußen sind sie immer im Bild. Im Neubau würd ich entweder konsequent Sprossen oder gar keine machen. Mischen hat bei mir meistens schlecht ausgesehen.

    #799
    Jule und Tim
    Teilnehmer

    Update: wir nehmen sie nur bei den zwei Fenstern zur Straße, die Gartenseite bleibt komplett ohne. Tim hat sich mit der Aussicht durchgesetzt, ich bei der Straßenseite. Kompromiss, beide zufrieden. Danke euch allen.

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